Das Dankbarkeitsbuch ist ein Buch, indem sich jeder der möchte, eintragen und sich bedanken kann. Es gibt so vieles für das ich dankbar sein kann, doch es ist uns sehr selten bewusst. Wenn wir dankbar sind, erhalten wir durch das Gesetz der Anziehung immer mehr, für das wir dankbar sein können.

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Dankbarkeit macht den Ärmsten reich

Dankbarkeit ist eine echte Lebenshilfe und eine Liebeserklärung an das Leben. Warum? Dankbarkeit ist nämlich ein Schlüssel zum Glück und zu einem erfüllten Leben. Wenn wir uns bewusst daran erinnern, wofür wir dankbar sein können, dann macht sich ein tiefes Gefühl der Befriedigung, der Zufriedenheit und der Freude in uns breit.

Wofür können wir also dankbar sein? Im Grunde genommen für alles. Jeder von uns besitzt unendlich viel Materielles und Nichtmaterielles, über das man sich freuen könnte - wenn man es nicht für selbstverständlich und nicht der Rede wert hielte.

Dankbarkeit, Wertschätzung, Respekt Wir sollten andere Menschen, Tiere und Dinge stets mit Respekt behandeln und so, wie wir uns selbst wünschen, behandelt zu werden. Unser Umgang mit uns selbst und anderen sollte möglichst wertschätzend und annehmend sein. Schnell vergisst man im Alltag, Dinge wertzuschätzen z.B. das Dach über dem Kopf, das Essen, welches uns zur Verfügung steht, den Partner, Freunde u.s.w.. Rufen wir uns diese Dinge ab und an wieder einmal in Erinnerung, seien wir dankbar dafür, sie sind keine Selbstverständlichkeit. Unser Problem besteht darin, dass wir all die Dinge zu gering schätzen, die wir bereits besitzen. Es fehlt uns einfach an Dankbarkeit! Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die in der Summe den alles entscheidenden Unterschied machen. Sie entscheiden letztlich über Sieg oder Niederlage.

Dankbare Menschen sind glücklicher

Dankbare Menschen sind zufriedener, glücklicher und sozialer als Menschen, die alles Negative in ihrem Leben registrieren und das Positive übersehen. Sie leiden seltener an depressiven Verstimmungen und Stresssymptomen. Es gelingt ihnen besser, Schicksalsschläge positiv umzudeuten  bzw. zu bewältigen als weniger dankbaren Menschen. Der Ausdruck tief empfundener Dankbarkeit ist für mich der sicherste Weg zur Freude und damit der Schlüssel zum Glück. Und es gibt so unermesslich viel, wofür ich dankbar sein darf. An jedem Tag meines Lebens begegnet mir etwas Dankenswertes.

Bei näherer Betrachtung gibt es also wirklich eine endlose Vielfalt von Dingen, für die ich enorm dankbar sein kann. Wenn ich nur ein wenig darüber nachdenke, finde ich Tausende, Gründe, Danke zu sagen.

Ja, ich führe ein wundervolles Leben. Und dieses Leben ist etwas so Großes und etwas so Wunderbares, dass es für mich Anlass zu immerwährender Dankbarkeit ist. Deshalb sage ich Danke für alles, was ich habe, für alles, was ich bekomme, und für alles, was ich bekommen werde.

Ich stelle auch immer wieder erfreut fest, dass es gerade die Dankbarkeit ist, durch die ich das Allerbeste anziehe. Je mehr ich sehe, wie reich ich bin, desto reicher werde ich. Ich öffne die Augen, schaue mich um und erkenne, wie gesegnet ich bin. Ein überwältigendes Gefühl der Liebe und Dankbarkeit erfüllt mich und das ganze Leben und alles im Leben bekommt eine neue und tiefere Bedeutung. Die Menschen um mich herum bedeuten mir mehr, weil mein Herz mit Liebe zu ihnen erfüllt ist und ich mehr Verständnis für sie und Toleranz ihnen gegenüber habe. Ich bin dankbar für sie, für ihre Liebe und die Gemeinschaft mit ihnen, einfach dafür, dass sie sie selbst sind.

Meine Augen sind offen für all die Schönheit und Harmonie um mich her, für die Wunder der Natur. Je dankbarer ich bin, desto offener bin ich für all die wunderbaren Geschehnisse, die der Tag bringen kann. Ich nehme einfach alles mit vollem und dankbarem Herzen an und drücke meine Liebe und Anerkennung für alles aus, womit ich überschüttet werde.

Jeden Morgen danke ich dem Leben, dass ich leben darf, ich sage Danke für den Tag, der vor mir liegt. Ich glaube, die größte Kraft des Lebens ist die Dankbarkeit. Denn wenn es mir hin und wieder auch weniger gut geht und die Dinge sich vielleicht nicht so optimal entwickeln, wie ich es mir wünsche: Immer werde ich etwas finden, an das ich mich halten, an dem ich mich aufrichten u. freuen kann etwas, wofür ich danken kann.

Wir haben es in der Hand: Wir können unsere Aufmerksamkeit auf die Schattenseiten des Lebens richten, auf Ärgernisse, Stress und Sorgen am Arbeitsplatz. Oder wir können unseren Blick für das Gute schulen, das uns widerfährt. Dankbarkeit fördert die Zufriedenheit, das psychische und körperliche Wohlbefinden.

Uns geht es besser als den restlichen 75% der Menschheit. Wir konnten die Schulen besuchen und lernten lesen und schreiben. Zwei Milliarden Menschen können das nicht. Wir haben keinen Krieg, wir können unsere Meinung frei äußern, wir wohnen in einem wunderschönen Land. Die meisten von uns haben eine Beschäftigung. Aus der Sicht von Menschen aus armen Ländern leben wir in einem Paradies. Wir selber sind aber nicht zufrieden und nicht dankbar für das, was wir haben. Wir lenken den Blick aufs Negative und werden dadurch unzufrieden und verbittert. An unseren Wohlstand haben wir uns gewöhnt und blicken neidisch auf jene, die noch mehr haben.

Dankbarkeit fördert die innere Zufriedenheit. Solche Menschen sind sozialer und kümmern sich mehr um ihre Mitmenschen. Dankbarkeit fördert die Gesundheit und die berufliche Zufriedenheit.

Wann haben wir uns das letzte Mal so richtig dankbar gefühlt? Dankbar, am Leben zu sein? Dankbar für all die guten Dinge in unserem Leben? Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber für mich ist Dankbarkeit ein verdammt gutes Gefühl. Ein Gefühl, das mich zufrieden und gelassen macht.
Wie sieht das bei Dir aus? Wie fühlt sich Dankbarkeit für Dich an?

 

(Foto: www.pixelio.de)

Für ausnahmslos jeden von uns gibt es sehr viele Sachen im Leben, die gut und schön sind. So viele Sachen, für die wir dankbar sein können.

Die meisten Pluspunkte in unserem Leben nehmen wir nur oft viel zu selbstverständlich hin, so dass sie uns gar nicht mehr auffallen.

Wenn wir systematisch aufschreiben wollen, wofür wir dankbar sein können, dann nutzen wir doch die folgenden Fragen:

Was gibt es Gutes in meinem Leben?
Was mag und genieße ich an meinem Leben?
Wo geht es mir besser als anderen?
Welche Dinge nehme ich als selbstverständlich?
Welche materiellen und immateriellen Dinge würden mir weh tun, wenn ich sie nicht mehr hätte?

Wenn wir lernen, dankbarer zu sein, für die vielen guten Dinge in unserem Leben, setzt das viele kleine Probleme und Schwierigkeiten wieder in das richtige Licht. Wir merken dann, dass vieles die Aufregung gar nicht lohnt.

Trainieren wir unsere Dankbarkeit regelmäßig, wir werden zufriedener und gelassener außerdem werden uns kleine Probleme und Schwierigkeiten immer weniger berühren.

Dankbarkeit ist eine Lebenshaltung!

Dankbarkeit entsteht im Kopf. Es gibt also viel Sinn, unser Leben zu bedenken. Mit dem Denken, dem Nachdenken entstehen in uns Gefühle. Jemand bezeichnete die Dankbarkeit als „das Gedächtnis des Herzens“. Der Dankbare dankt mit dem Herzen. Er nimmt mit dem Kopf wahr, was ihm täglich geschenkt wird. Das Herz verarbeitet es und drückt es in Gefühlen aus. Dankbarkeit wird im Herzen erlebt.

Welche Chancen eröffnen sich dankbaren Menschen?

Wer mit dankbarer Haltung durchs Leben geht, erkennt sogar noch im Desaster etwas Gutes.

„Dankbarkeit schafft ein Kontrasterleben. Wer dankt, erlebt die Welt anders“, sieht sie mit ganz anderen Augen, macht Entdeckungen, die Anderen verborgen bleiben. Er äußerst sich dankbar in bereichernden Begegnungen mit Menschen, in beruflichen Erfolgen, stimmigen Beziehungen, in der Freude an Sport und Spiel und in den ganz alltäglichen Dingen, die zu unserem Leben gehören: ein wohlschmeckendes Essen, das Glas Rotwein am Abend, die Freude am Garten, Spaß an der Musik, Freunde, mit denen ich offen reden kann, gesunde Kinder, Beweglichkeit ohne Schmerzen...

Dankbare  Menschen finden immer etwas zum  Staunen. Von  ihnen  geht  etwas  Mut Machendes, fröhliches aus. Dankbare Leute sind auch angenehme Leute.

Dankbare Menschen sind insgesamt glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben

Dankbarkeit hat aber nicht nur positive Auswirkungen auf das persönliche Leben des Einzelnen und das zwischenmenschliche Miteinander. Gäbe es keine Dankbarkeit, wäre der Zusammenhalt einer Gesellschaft ernsthaft gefährdet. Dankbare Menschen haben andere Grundwerte als undankbare Menschen. Meine Erkenntnis und Erfahrung ist, dass sie beruflich erfolgreicher sind als undankbare Menschen. Sie gestalten den Tag anders, gehen an die Arbeit anders ran, führen die Telefongespräche anders, reden anders mit Menschen.

Dankbarkeit z. B. ist ein Merkmal einer reifen und intakten Persönlichkeit. Und es gilt der Grundsatz: Wer führen will, muss gelernt haben, sich selbst zu führen.

Dankbare Menschen leben körperlich und seelisch gesünder

Dankbare Menschen leiden seltener unter depressiven Verstimmungen und Stresssymptomen. Sie entwickeln viel weniger negative Gefühle als andere Menschen. Dankbare Menschen steigern ihre Fähigkeit, negative Ereignisse zu bewältigen. Bei ihnen wächst ihre Immunität gegen Neid, Ärger und Ressentiments.

Dankbarkeit nicht von anderen erwarten

 „Nie vom andern Dank erwarten, aber immer selbst dankbar sein können – das ist das Privileg einer recht gebauten Seele.“ Dankbarkeit ist eine Haltung, die ihrerseits keinen Dank erwartet. Kennen wir das nicht alle? Wir tun etwas für andere und erwarten sofort den überschwänglichen Dank oder eine Gegenleistung. Was wird wirklich von uns erwartet? Die Fähigkeit, uns in die Lage eines anderen Menschen zu versetzen, seine Seele zu verstehen und ihm zu helfen. Und: Nicht zu erwarten, dass dieser Mensch dankbar zu sein habe.

Noch einmal zum Merken:

Dankbarkeit ist eine Grundhaltung, die ihrerseits keine Dankbarkeit erwartet.
Mit Dank den Tag beginnen und beenden.

Dankbarkeit erzeugt Bewusstsein für all die guten Dinge, die einem in der Vergangenheit zugestoßen sind. Eine Übung ist, wenn man abends vor dem Zubettgehen drei Dinge aufschreibt, die an diesem Tag richtig gut gelaufen sind. Man wird feststellen, dass sogar an den schlimmsten Tagen immer etwas Positives passiert ist. Wer mit der Haltung der Dankbarkeit auf den vergangenen Tag schaut, der ärgert sich nicht, sondern für den wird alles zu einer Quelle der Freude und positiver Stimmung. Wer die Dankbarkeit zum Grundmuster seines Lebens macht, wird erleben, dass sich das Leben verändert. Das Leben erhält eine neue Dimension. Dadurch lerne ich, mein Leben bewusster zu leben. Jeder Tag wird dann auf einmal interessant. Egal, was er bringt und beinhaltet.

Gestalten Wir unser Leben mit einer dankbaren Haltung. Lernen wir Dankbarkeit. Unser Leben wird glücklicher und auch erfolgreich werden.